Innsbruck (pps/17. Dezember 2009) Manchmal erzählen auch nackte Zahlen ganze Geschichten: 125 Schlitten aus 26 verschiedenen Ländern gingen Mitte November bei der Internationalen Trainingswoche des Rennrodel-Weltverbandes FIL auf der angehenden Olympiabahn in Whistler an den Start und absolvierten dabei exakt 2.250 Talfahrten.

Nur drei Prozent dieser Abfahrten endeten mit einem Sturz. „Es waren keine ganz schweren Stürze dabei“, konstatierte Präsident Josef Fendt beim FIL-Medientag in Innsbruck-Igls. Da aber Rennrodeln eine Rennsportdisziplin sei, würden manche Stürze eben mit Brüchen enden, fügte Fendt hinzu. „Leider.“

Um die Sturzquote dennoch so niedrig wie möglich zu halten, schrieb der Internationale Rennrodel-Verband zahlreiche Sicherheitsbedingungen vor. So war während der Trainingswoche ein systematisches Training für alle Teilnehmer obligatorisch. Dabei wird von Lauf zu Lauf von einem höher gelegenen Ausgangspunkt gestartet.

Während für die Top-Nationen die Kunsteisbahn für die Olympischen Winterspiele im kanadischen Vancouver (12. bis 28. Februar 2010) ab dem 31. Dezember 2009 für Trainingsmaßnahmen gesperrt ist, dürfen neben dem Gastgeber lediglich noch die so genannten „kleineren“ Nationen Übungsfahrten absolvieren. Selbstverständlich unter Anleitung von erfahrenen FIL-Trainern mit Entwicklungsmanager Ioan Apostol an der Spitze. Auch diese Regelung ist in erster Linie dem Sicherheitsaspekt geschuldet.

Großen Anteil an einer ebenso attraktiven, wie sicheren Bahn haben die Betreiber des „Whistler Sliding Centers“. Der dortige Eismeister heißt Tracy Seitz und sammelte in der gleichen Position schon wertvolle Erfahrungen auf den Olympiabahnen in Calgary und Salt Lake City. Laut Wolfgang Staudinger, dem deutschen Cheftrainer des kanadischen Teams, ist „Tracy der Aufgabe in jeder Hinsicht gewachsen“. Vancouver 2010 kann kommen.

Internet Whistler Sliding Center 1

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