Nina Reithmayer Projektleiterin Scouting bei Swiss Sliding

Nina Reithmayer

Netstal (FIL) Die Silbermedaillengewinnerin der Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver, Nina Reithmayer (Österreich) arbeitet seit November 2020 bei Swiss Sliding als Projektleiterin für den Rennrodel-Nachwuchs in der Schweiz. Die 37-jährige Tirolerin ist für die Gewinnung neuer Talente für das Kunstbahnrodeln verantwortlich. 

Der im Februar 2021 verstorbene Spartenchef Rennrodeln bei Swiss Sliding Sepp Benz hatte Reithmayer als Mitarbeiterin angeworben. Als Benz erfuhr dass die Olympiamedaillengewinnerin zu ihrem Freund in die Schweiz zieht, hat er nicht mehr locker gelassen. Ziel dieses neuen Aufgabenbereiches ist es, mehr Schwung in die Nachwuchsarbeit des Schweizer Verbandes zu bringen.
Nina Reithmayer erinnert sich: „Sepp hat mich schon beim Rennrodel Weltcup 2019 in Igls angesprochen. Er hatte mit Heinz Möckli darüber gesprochen und auch schon konkret geplant, den Rennrodel-Nachwuchs in der Schweiz zu pushen. Er wollte wieder mehr Leben in den Rodelsport der Schweiz bringen. Da ich im September zu meinem Freund in die Schweiz gezogen bin, ist Sepp natürlich auf mich aufmerksam geworden“.

Die Idee und das Aufgabengebiet bei Swiss Sliding fand Nina Reithmayer sofort sehr interessant. Allerdings hatte die gebürtige Innsbruckerin schon einen Job als Arztassistentin, in einer Klinik in der Schweiz, in Aussicht. Nach mehreren Treffen mit Sepp Benz und den Verantwortlichen bei Swiss Sliding und einer Absage des Jobs in der Klinik, kehrte Nina Reithmayer dann im November 2020 zum Rennrodeln zurück. Dieses Mal allerdings nicht als Athletin sondern als Projektleiterin für den Nachwuchs. Die Olympiamedaillen-Gewinnerin erzählt: „Leider kamen wir bisher nicht so voran wie wir es geplant hatten. Die Coronavirus-Pandemie machte uns einen riesen Strich durch die Rechnung und durch den plötzlichen Tod von Sepp mussten wir uns wieder neu strukturieren. Nun hoffe ich, dass wir endlich Schwung holen und einige Kinder für den Rodelsport begeistern können. Jetzt wo es wärmer wird, wollen wir Fahrten auf dem Rollenschlitten anbieten und hoffen, damit den Nachwuchs zu begeistern“.

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