Oberhof (pps) Seit zwei Jahren beschreitet der Internationale Rennrodel-Verband (FIL) neue Wege, um seinen Sport für Zuschauer und Medien attraktiver zu machen. Im Vorjahr wurden deshalb die Trainingsfahrten reduziert, eine Qualifikation für den Weltcup eingeführt und der Mannschafts-Wettbewerb aufgewertet. Die jüngste Innovation ist der so genannte Ampelstart, der beim Team-Wettbewerb in Oberhof seine Weltpremiere erlebt. Der Ablauf des Ampelstarts wurde von der FILSportkommission wie folgt festgelegt: 1. Die Ampel steht auf rot. 2. Es ertönt das akustische Signal, dabei leuchtet für eine Sekunde grün auf, danach erscheint auf der Ampel sofort wieder rot. Das ist das Zeichen für den Athleten, dass der Startvorgang eingeleitet wird. 3. Es folgen 20 Sekunden Vorbereitungszeit, die für den Athleten allerdings nicht sichtbar sind. In dieser Zeit muss der Athlet das Visier schließen und in Vorspannung gehen. 4. Es schließen sich maximal fünf Sekunden an, innerhalb dieser Zeitspanne erscheint – von einem Zufallsgenerator ausgewählt – grün. 5. Ein Fehlstart liegt vor, wenn der Athlet den Bügel verlässt, bevor das grüne Licht erscheint. Das führt zu einer Disqualifikation.

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