Olympiasieger Langenhan gewinnt erstmals in dieser Saison – Loch hat Hand an Weltcupkugel
8. EBERSPÄCHER Rodel Weltcup St. Moritz
St. Moritz (FIL/01.03.2026) Olympiasieger Max Langenhan ist in St. Moritz sein erster Saisonsieg im EBERSPÄCHER Rodel Weltcup gelungen. In 2:12,402 Minuten raste der 27 Jahre alte Deutsche durch die 1722 Meter Olympia Bob Run St. Moritz – Celerina. Bei seinem 19. Erfolg war er 0,347 Sekunden schneller als sein Teamkollege Felix Loch. Der konnte dadurch seine Führung im Gesamtweltcup ausbauen, hat 701 Punkte.
Auf Platz zwei folgt mit 685 Punkten Jonas Müller, der in St. Moritz mit 0,758 Sekunden Rückstand den dritten Platz belegte. Allerdings beendet der Österreicher mit dem Rennen in St. Moritz seine Saison, weil er sich im Eiskanal von Altenberg nicht sicher fühlt. Im Kampf um die Kristallkugel hat dann theoretisch nur noch Langenhan mit seinen 605 Zählern eine minimale Chance.
„Heute hat’s richtig Spaß gemacht“, sagte Langenhan nach der Siegerehrung, „im zweiten Lauf hatte ich zwar ein paar kleine Fehler, aber Jonas hatte einen noch größeren gemacht.“ Müller, der nach dem ersten Durchgang noch acht Tausendstelsekunden schneller als Langenhan war, haderte ein wenig mit seiner zweiten Fahrt: „Gut durch den Horseshoe zu kommen ist nicht ganz einfach. Im ersten Lauf hat es richtig gut geklappt, im zweiten nicht. Es war wie im Training, auch da folgte auf einen guten Durchgang ein schlechter.“ Und Loch, der vor den Olympischen Spielen bereits drei Tage in St. Moritz trainiert hat, um mich auf den Weltcup vorzubereiten, war mit seinen Fahrten zufrieden: „Leider war ich am Start nicht so gut, deshalb hat ein wenig Schwung gefehlt.“
Auf Platz vier kam Wolfgang Kindl, der am Vortag noch mit seinem Partner Thomas Steu die Doppelkonkurrenz gewonnen hatte. Der Österreicher hatte 1,248 Sekunden Rückstand. Durch einen perfekten zweiten Durchgang machte Dominik Fischnaller einen großen Sprung nach vorne. Lediglich Zwölfter im ersten Lauf, konnte er sich durch die drittschnellste Fahrt noch auf Platz fünf (1,786 Sekunden Rückstand) verbessern. Kristers Aparjods (Lettland/1,947) folgte auf Platz sechs.





