Olympiasieger Wendl/Arlt auf den Spuren der Rekordsieger Leitner/Resch

Oberhof Doppel Sieger

Oberhof (RWH) Tobias Wendl und Tobias Arlt aus Deutschland sind drauf und dran, zu den Rekordsiegern im Viessmann-Weltcup aufzuschließen. Die Olympiasieger und zweimaligen Weltmeister feierten in Oberhof ihren insgesamt 33. Einzelsieg und liegen damit nur noch einen Erfolg hinter Patric Leitner/Alexander Resch (GER), die es in ihrer 2010 beendeten Karriere auf 34 Siege im Viessmann-Weltcup der Doppelsieger brachten.

Bei ihrem vierten Saisonsieg verwiesen die beiden Bayern ihre Team-Kollegen Toni Eggert/Sascha Benecken und die Österreicher Peter Penz/Georg Fischler auf die Plätze zwei und drei. Damit  sind Wendl/Arlt auch die Topfavoriten bei den 46. Weltmeisterschaften des Internationalen Rennrodelverbandes (FIL) in 14 Tagen (29. – 31. Januar 2016) auf der Kunsteisbahn  am Königssee.

Wendl/Arlt, die im ersten Lauf ihren eigenen Bahnrekord aus dem Vorjahr (41,368 Sekunden) auf 40,693 Sekunden verbesserten und am Ende mehr als sechs Zehntelsekunden Vorsprung aufwiesen, bauten mit 667 Zählern ihre Führung in der Gesamtwertung des Viessmann-Weltcups auf die Titelverteidiger Eggert/Benecken (645) auf jetzt 22 Punkte aus. Penz/Fischler folgen mit 610 Punkten auf dem dritten Platz.

Am kommenden Wochenende macht der Viessmann-Weltcup vor den 46. FIL-Weltmeisterschaften am Königssee als Saisonhöhepunkt eine Pause. Der 7. Viessmann-Weltcup steht am 6./7. Februar 2016 auf der Olympiabahn im russischen Sochi auf dem Programm.

Stimmen

Tobias Wendl (GER / Olympiasieger 2014, Weltmeister 2013 und 2015)

 „Von der Zeit im ersten Durchgang waren wir selbst überrascht, auch von dem großen Vorsprung am Ende. Aber einige Passagen im ersten Lauf waren wie aus einem Guss. So kann es weitergehen.“

 

Toni Eggert ( GER / Vizeweltmeister 2012 und 2013)

„Der Rückstand ist unzufrieden stellend groß. Aber es kommt bald wieder eine andere Bahn und damit auch eine neue Chance.“

 

Peter Penz (AUT / Vizeweltmeister 2015)                                                        

„Wir waren jetzt, mit einer Ausnahme, in allen Weltcuprennen auf dem Stockerl gestanden. Wenn es läuft, dann läuft es halt. Auch wenn die beiden Tobis diesmal eine Klasse für sich waren. Der Vorsprung ist ja schon gewaltig groß.“

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