Olympiasieger Wendl/Arlt mit 35 Einzelerfolgen nun alleinige Rekordsieger

sieger Doppel sochi

Sochi (RWH) Tobias Wendl und Tobias Arlt aus Deutschland sind nun alleinige Rekordsieger im Viessmann-Weltcup. Die Olympiasieger, die am vergangenen Wochenende zum dritten Mal Weltmeister geworden waren, feierten beim 7. Viessmann-Weltcup des Winters 2015/2016 im russischen Sochi ihren insgesamt 35. Einzelsieg und liegen damit nun vor den bisherigen Rekordsiegern Patric Leitner/Alexander Resch (GER), die es in ihrer 2010 beendeten Karriere auf 34 Siege im Viessmann-Weltcup der Doppelsieger brachten.     

Bei ihrem sechsten Saisonsieg auf der Olympiabahn von 2014 verwiesen die beiden Bayern die Russen Andrey Bogdanov/Andrey Medvedev auf den zweiten und die Italiener Christian Oberstolz/Patrick Gruber auf den dritten Platz. Die US-Amerikaner Matthew Mortensen/Jayson Terdiman, die nach dem ersten Lauf in Führung lagen, patzten im zweiten Durchgang und fielen auf Platz neun zurück.

„Das war das verrückteste Rennen, das ich je gesehen habe“, kommentierte der US-Amerikaner Chris Mazdzer als Co-Kommentator des Live-Streams die zahlreichen Beinahe-Stürze, Kippstürze und Ausfälle, die aber allesamt ohne Verletzungen endeten. Den schwierigen Bahnbedingungen zum Opfer fielen unter anderem die Titelverteidiger Toni Eggert/Sascha Benecken aus Deutschland, die Österreicher Peter Penz/Georg Fischler und die Letten Andris Sics/Juris Sics, die 2010 Silber und 2014 Bronze bei Olympia gewonnen hatten. Selbst die Russen Alexandr Denisyev/Vladislav Antonov, Vierte bei „Halbzeit“, beendeten das Rennen nicht.

Wendl/Arlt, die damit im „Sanki Sliding Center“ ungeschlagen blieben, bauten mit 867 Zählern ihre Führung in der Gesamtwertung des Viessmann-Weltcups auf die Titelverteidiger Eggert/Benecken (762) auf jetzt komfortable 105 Punkte aus. Penz/Fischler folgen mit 715 Punkten auf dem dritten Platz.

Am kommenden Wochenende macht der Viessmann-Weltcup Station in Altenberg (GER). Dort stehen neben dem 8. Viessmann-Weltcup auch die 47. Europameisterschaften des Internationalen Rennrodelverbandes (FIL) auf dem Programm.

Stimmen

Tobias Wendl (GER / Olympiasieger 2014, Weltmeister 2013, 2015 und 2016)

„Das waren schon extrem schwierige Bedingungen durch den Bahnausbau. Das war das schwierigste Rennen, das wir je gefahren sind.“

 

Christian Oberstolz (ITA / WM-Dritter 2016)

„Da wäre mehr drin gewesen. Nicht Platz eins, aber Rang zwei wäre möglich gewesen. Wir haben den zweiten Lauf total verhauen.“                                                        

 

 

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