Erste Medaille für die Kanadas Damen durch Alex Gough Cesana (pps) Tatjana Hüfner aus Deutschland bleibt das Maß aller Dinge im Rennrodeln der Damen. Die Olympiasiegerin der Winterspiele 2010 im kanadischen Vancouver eroberte bei den 42. Weltmeisterschaften des Internationalen Verbandes (FIL) im italienischen Cesana bereits ihren dritten WM-Titel nach 2007 und 2008. Silber ging an ihre Landsfrau Natalie Geisenberger. Mit Bronze gewann Alex Gough, vor zwei Jahren schon WM-Vierte, die erste WM-Medaille für Kanada bei den Damen. 1983 hatte Miroslav Zajonc für Kanada den WM-Titel im Herren-Einsitzer gewonnen.

Die 27-Jähige, die bei Olympia 2006 an gleicher Stätte schon Bronze gewonnen hatte, holte sich damit den Titel zurück, der ihr vor zwei Jahren die US-Amerikanerin Erin Hamlin entrissen hatte. 2009 hatte die damals 22 Jahre alte Studentin bei den 41. FIL-Weltmeisterschaften in Lake Placid (USA) als erste weibliche US-Rennrodlerin WM-Gold gewonnen und ausgerechnet im 100. Rennen die Siegesserie der deutschen Damen, die nach 88 Erfolgen im Viessmann-Weltcup, drei Erfolgen bei Olympischen Spielen (1998, 2002 und 2006) sowie acht Siegen bei Weltmeisterschaften (1999, 2000, 2001, 2003, 2004, 2005, 2007 und 2008) nicht gewannen, beendet. Hamlin landete nach einem Patrzer im ersten Lauf am Ende diesmal auf Platz 14.

Tatjana Hüfner eroberte damit die 13. WM-Goldmedaille für Deutschland im Rennrodeln bei den Damen.

Die Stimmen

Tatjana Hüfner (GER / Olympiasiegerin 2010 sowie Weltmeisterin 2007 und 2008)

„An die WM vor zwei Jahren habe ich überhaupt nicht gedacht. Ich mich ganz auf diese Bahn konzentriert. Die Arbeitt mit meinem Mechaniker und meinem Trainer hat sich ausgezahlt. Ich hatte im ersten Lauf eine kleine Schrecksekunde, als ich eine kleine Freiflugeinlage hinlegte. Natalie Geisenberger (GER / Olympia-Dritte 2010 und Europameisterin 2008)

“Tatjana hat verdient gewonnen. Sie war heute einfach die bessere.” Alex Gough (CAN / WM-Vierte 2009)

“Das ist großartige. Ich bin total glücklich. Ich wusste, dass Kanada noch nie eine Medaille bei den Damen gewonnen hatte, aber ich ließ mich dadurch nicht nervös machen. Ich verspürte auch keinen Druck.“

Wm 2011 Damen 1

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