Oslo (RWH) Die Bewerbung der norwegischen Hauptstadt Oslo für die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2022 ist gescheitert. Damit streiten mit Almaty (Kasachstan) und Peking (China) nur noch zwei Kandidaten um das sportliche Großereignis. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verkündet im Juli 2015 auf seiner Session in Kuala Lumpur in Malaysia den Austragungsort.

Die norwegische Regierung um Ministerpräsidentin Erna Solberg verweigerte der Bewerbung von Oslo die Unterstützung. Die Kosten - das Land hätte Staatsgarantien in Höhe von mindestens drei Milliarden Euro bereitstellen müssen - waren der Regierung zu hoch. Nach dem negativen Signal zog die Stadt Oslo die Bewerbung zurück.
Vor Oslos Verzicht hatten bereits Lviv in der Ukraine, Krakau (Polen) und Stockholm (Schweden) ihre Bewerbungen zurückgezogen. Die Schweizer Region Graubünden und München (Deutschland) waren schon im Vorfeld mit ihren geplanten Bewerbungen am Widerstand ihrer Bürger gescheitert.

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