Meisterlich präsentierte sich Sonja Steinacher (ITA) auch im letzten Rennen des Naturbahnrodel-Weltcups in Zelezniki (SLO). Die amtierende Weltmeisterin stand einmal mehr ganz oben auf dem Podest, feierte ihren fünften Saisonsieg und triumphierte somit auch im Gesamtweltcup ganz klar. "Ich bin von Anfang an gut gefahren und konnte meist unbeschwert an den Start gehen. Mein dritter Sieg im Gesamtweltcup ist sicherlich etwas ganz Besonderes, da ich gleich fünf Mal gewinnen konnte", meinte die 26-jährige Briefträgerin nach ihrem Zieleinlauf überglücklich.Gejubelt wurde jedoch nicht nur im italienischen Lager. Auch die österreichische Mannschaft stellte mit Sandra Mariner (AUT) eine Siegerin. Die 27-jährige Tirolerin sicherte sich trotz eines groben Fehlers im zweiten Lauf ex aequo mit Sonja Steinacher Rang eins. "Ich bin in den vergangenen Wochen immer besser in Form gekommen. Schade, dass die Saison bereits zu Ende ist", resümierte Sandra Mariner und verwies auf die Heim-Europameisterschaft in Frantschach (AUT), die am kommenden Wochenende in Szene geht. "Da werde ich noch einmal um Medaillen kämpfen. Ob ich im nächsten Jahr im Weltcup fahre, steht in den Sternen", erklärte die Zweitplatzierte im Gesamtweltcup. Nach dem Rücktritt vom Rücktritt im vergangenen Jahr lässt Sandra Mariner erneut viele Fragen offen: "Ich habe zwar große Freude am Rodeln, eine weitere Saison ist aber von sehr vielen verschiedenen Faktoren abhängig".Ekaterina Lavrentjeva (RUS), Gesamtweltcup-Siegerin der Saison 2000/01, erreichte auf der Bahn in Zelezniki mit zwei konstanten Läufen Rang drei. Die 20-jährige Russin schob sich in der Gesamtwertung letztendlich an die dritte Stelle, noch vor den Schwestern Renate und Christa Gietl (ITA), die in Zelezniki die Plätze vier und neun belegten.Andrzej Laszczak und Damian Waniczek (POL) ließen sich den ersten polnischen Triumph im Gesamtweltcup nicht mehr nehmen und sicherten sich in Zelezniki mit zwei Laufbestzeiten den Sieg vor Reinhard Beer und Herbert Kögl (AUT) bei den Doppelsitzern. "Wir haben viel trainiert und sind mit der neuen Bahn von Anfang an gut zurecht gekommen", gab das Duo zu verstehen. Zufrieden zeigten sich auch die beiden Routiniers Beer und Kögl. "Wir sind nach der langen verletzungsbedingten Pause wieder gut in Form und freuen uns bereits auf die Europameisterschaft", meinte Herbert Kögl movitivert. Morgen, Sonntag, stehen die Bewerbe im Herreneinzel auf dem Programm. Gerhard Pilz verspricht für das Duell mit Ferdinand Hirzegger (AUT) Spannung pur: "Da die Bahn relativ kurz und im oberen Bereich sehr flach ist, werden Hundertstel entscheiden."

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