München (pps) 170 Stunden weltweit, die Fernseh-Zeiten im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt und Rekord-Quoten bei den Olympia-Übertragungen: Das sind die TV-Schlagzeilen des Internationalen Rennrodel-Verbandes (FIL) für die Saison 2005/06. „Die TV-Bilanz hat sich deutlich verbessert und kann sich auch im Vergleich mit anderen Wintersportarten sehen lassen“, lautete das Fazit von FIL-Präsident Josef Fendt.

Mit einer Gesamtsendezeit von über 170 Stunden weltweit wurde die Berichterstattung von den Viessmann Weltcups, den Suzuki Challenge Cups und den Europameisterschaften im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Neben einer Steigerung in Deutschland trugen hierzu vor allem auch umfangreiche internationale Sendezeiten bei.

So wurde Rennrodeln beispielsweise zunehmend in Italien und Österreich übertragen: Sport Italia strahlte Zusammenfassungen von insgesamt mehr als 13 Stunden aus, RAI berichtete mehrfach in den Hauptnachrichten, und der ORF übertrug ausführliche Berichte von den Weltcups in Turin und Igls. Insgesamt sechs Stunden Sendezeit räumte das Lettische Fernsehen dem Weltcup in Sigulda ein. In den USA wurde Rennrodeln wie im Vorjahr im Programm von NBC und Speed Channel ausgestrahlt und auch in Kanada berichtete CBC erneut in einer Zusammenfassung über den Weltcup in Calgary. Den größten Anteil an der internationalen Berichterstattung hatte jedoch mit mehr als 60 Stunden das russische Fernsehen: erstmals wurden alle Rennen – teilweise sogar live – übertragen.

Wie in den Vorjahren berichtete darüber hinaus Eurosport regelmäßig – live (Sigulda, Turin und Königssee) oder zeitversetzt sowie in halbstündigen Zusammenfassungen – von allen Rennen. Außerdem wurden sämtliche Events, überwiegend live, im digitalen Programm Eurosport 2 übertragen. Auch bei Eurosport Asia/Pacific – am 10. Januar 2006 für die Bereiche Asien (außer Japan und China) und Ozeanien gestartet – waren die Rennrodler umfangreich vertreten.

Die Zahl der zwischen Oktober 2005 und Februar 2006 erfassten Fernsehzuschauer betrug weltweit insgesamt mehr als 330 Millionen. Da die Einschaltquoten der internationalen Berichterstattung nicht vollständig ermittelt werden konnten, dürfte diese Zahl jedoch tatsächlich deutlich höher liegen.

Bei den Rennrodel-Übertragungen innerhalb der Sportsendungen im deutschen Fernsehen lagen die Zuschauerzahlen mehrfach deutlich über zwei Millionen. Dabei erzielte die EM-Entscheidung der Herren in Winterberg mit 3,79 Millionen TV-Zuschauern in der ARD den Spitzenwert. Vereinzelt wurden Marktanteile von über 25 Prozent erreicht.

Gute Werte verzeichnete auch Eurosport mit den Übertragungen vom Rennrodeln. Den Top-Wert lieferte der Viessmann Weltcup in Altenberg mit 1,9 Millionen Zuschauer bei den Herren.

Rekorde wurden bei der Olympia-Berichterstattung vom Rennrodeln erzielt: Die Entscheidung der Einsitzer Herren verfolgten im Programm der RAI 5,5 und bei der ARD 8,27 Millionen Zuschauer. Die Medaillenvergabe bei den Damen sahen im ZDF 7,39 Millionen

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