Köln (pps) Mit einer „Lobenden Erwähnung“ ist die Rennrodelbahn Zwickau beim IOC/IAKS-Preis 2005 ausgezeichnet worden. Beim einzigen internationalen Architekturpreis für Sport- und Freizeitanlagen, der gemeinsam vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und der Internationalen Vereinigung für Sport- und Freizeiteinrichtungen (IAKS) vergeben wird, prämierte die Jury unter 93 Teilnehmer acht mit Gold, sieben mit Silber und sieben weitere mit Bronze. Zudem sprach die Jury elf „lobende Erwähnungen“ aus, darunter die Kunststoffbahn des Eisenbahnersportvereins Lokomotive Zwickau mit Karl Zenker an der Spitze.

„Die Rennrodelbahn Zwickau ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie ein Sportverein mit äußerst knappen finanziellen Mitteln, dafür einem Höchstmaß an ehrenamtlichen Engagement und Eigenleistungen eine konkurrenzfähige Trainings- und Wettkampfstätte erstellen und modernisieren kann“, heißt es in der Begründung der Jury. Die zwischen 1975 und 1979 aus vorgefertigten Kunststoffteilen zusammen gefügte Bahn war nach 25-jähriger Nutzung mit einem Kostenaufwand von 90.000 Euro saniert worden. Mit mehr als 30.000 Abfahrten pro Jahr gehört die ganzjährig benutzbare Rodelbahn zu den meistfrequentierten Rennrodelbahnen der Welt.

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