London (pps) Rennrodeln gehörte bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver zu den fünf Sportarten mit dem geringsten Verletzungsrisiko. Zu diesem Ergebnis kommt eine medizinische Studie, die in der jüngsten Ausgabe des britischen „Journal für Sportmedizin“ („British Journal of Sports Medicine“) veröffentlicht wurde. Trotz des tödlichen Unfalls des Georgiers Nodar Kumaritashvili zählte Rennrodeln neben dem Nordischen Skisport, Curling, Eisschnelllaufen sowie Buckelpisten-Skifahren mit weniger als fünf Prozent verletzter Olympia-Teilnehmer zu der Kategorie der Disziplinen mit der geringsten Verletzungsgefahr. „Ich habe den Eindruck gewonnen, und dies belegen auch die Statistiken, dass es im Rennrodeln tendenziell eher wenig Verletzungen gibt“, sagte der norwegische Professor Lars Engebretsen, einer der Autoren der vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) unterstützten Studie. „Dass es zu dem tödlichen Unfall kam, war sehr, sehr ungewöhnlich“, so Engebretsen weiter. Insgesamt listet die Studie 287 Verletzungen bei den 2.567 Olympia-Startern in Vancouver auf. Die Erhebung basiert auf den offiziellen Angaben der 82 Team-Ärzte aus den Teilnehmer-Ländern sowie der akkreditierten medizinischen Einrichtungen während der Spiele in Vancouver und der Außenstelle Whistler. Zu den gefährlichsten Sportarten in Vancouver zählten laut der Studie Snowboardcross, Bobsport, Eishockey, Shorttrack sowie Alpin und Freestyle Ski, die ein Verletzungsrisiko zwischen 15 und 35 Prozent aufwiesen.

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