Berlin (pps) Rennrodeln ist bei den 20. Olympischen Winterspielen im italienischen Turin (10. bis 26. Februar 2006) zum zwölften Mal im Programm und macht damit das Dutzend voll. Im Rennrodeln werden in den drei Disziplinen Damen, Herren und Doppelsitzer die Medaillen vergeben. Der Internationale Rennrodel-Verband (FIL) mit Präsident Josef Fendt an der Spitze hofft, bei den Winterspielen 2010 den Team-Wettbewerb als vierte Diszip-lin in das Olympia-Programm hieven zu können. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) entscheidet über den FIL-Antrag noch in diesem Jahr.

Die Goldmedaillen-Gewinner von 2002 in Salt Lake City heißen Sylke Otto (GER), Armin Zöggeler (ITA) und Patric Leit-ner/Alexander Resch (GER) und gehören auch diesmal wieder zu den engsten Favoriten. Von den Medaillengewinnern von Salt Lake City haben lediglich der Österreicher Markus Prock und die beiden US-Amerikaner Chris Thorpe/Ives Clay ihre Laufbahn beendet. Barbara Niedernhuber als Silbermedaillen-Gewinnerin von 1998 und 2002 konnte sich in der starken deutschen Damen-Mannschaft nicht für Turin qualifizieren.

Als Gewinner der Gesamt-Wertung im Viessmann Weltcup reisen Silke Kraushaar (GER), schon 1998 Olympiasiegerin und vier Jahre später mit Bronze dekoriert, Lokalmatador Armin Zöggeler und Patric Leitner/Alexander Resch (GER) in das Piemont.

In 24 Weltcup-Rennen trugen sich zwölf verschiedene Gewinner in die Siegerlisten ein. Neben den Gesamtsiegern waren das noch Sylke Otto und Tatjana Hüfner (GER) bei den Damen, bei den Herren siegten neben Zöggeler noch Europameister Albert Demtschenko (RUS), der Österreicher Markus Kleinheinz und der Deutsche Jan Eichhorn. Außer Leitner/Resch siegten im Doppel-sitzer noch die Italiener Christian Oberstolz/Patrick Gruber, die Deutschen Sebastian Schmidt/Andre Forker, die US-Amerikaner Mark Grimmette/Brian Martin sowie die aktuellen Weltmeister André Florschütz/Torsten Wustlich (GER).

Insgesamt schafften mit Deutschland, Italien, Russland, den USA, Österreich, Lettland und der Ukraine sieben Nationen mindestens einen Platz auf dem Weltcup-Podium.

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