Die erste Rennrodelbahn in der südlichen Hemisphäre hatte Hochsaison während der Wintermonate, die in Neuseeland schön langsam dem Ende zugehen. Das letzte der aus drei Rennen bestehenden Nasby-Cup-Serie wird kommende Woche über die Bühne gehen, die Neuseeländischen Winterspiele stehen Ende August am Plan. Nationale Meisterschaften wurden bereits abgehalten.

Um dies zu ermöglichen engagierten die Organisatoren Greg Jones (CAN), der nicht nur über Erfahrung als Weltcup-Fahrer verfügt, sondern auch an den Vorbereitungen für die WM-Strecke in Grande Prairie wesentlich beteiligt war.
„Bei meiner Ankunft in Neuseeland war die Strecke alles andere als fertig“ berichtet Greg Jones. „Ich musste zuerst die Wasserleitungen abdecken und das Kühlsystem fertig stellen, was 20 Tage in Anspruch nahm. Dann mussten wir auf Frost warten, um Schnee zu produzieren, was weitere vier Nächte dauerte, weil es unter Tags zu warm war. Insgesamt haben wir 62 Stunden nur Schnee hergestellt.“

Sobald die 360 Meter lange Strecke, die über acht Kehren und zwei leichte Kurven auf einem Gefälle von 22 Höhenmetern verfügt, fertiggestellt war, erfreute sie sich höchster Beliebtheit. „Ich arbeite derzeit sechs bis 14 Stunden täglich, um die Strecke instand zu halten, Leute zu trainieren und Schlitten zu präparieren“, berichtet Greg Jones. „Ich habe bisher rund 700 Personen durch die Strecke gebracht und auch einige Leute eingeschult um zu coachen, wenn ich nicht mehr hier bin.“ Damit dieser Aktion auch Nachhaltigkeit verliehen wird, wurden auch Athleten für die Zukunft ausgewählt: „Ich habe nach möglichen Kandidaten für das FIL-Team gesucht und es gibt auch einige Kinder, die ich in der Zukunft gerne beobachten würde“, so Jones.

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