Royaler Glanz bei den Olympischen Jugendspielen in Lillehammer

Prinzessin Ibngrid Alexandra

Lillehammer (RWH) Royaler Glanz für die 2. Olympischen Jugend-Winterspiele: Ihre königliche Hoheit, Prinzessin Ingrid Alexandra von Norwegen (Foto links), wird das olympische Feuer bei der Eröffnungsfeier in „Lysgårdsbakkene Ski Jumping Arena“ in Lillehammer am 12. Februar 2016 entzünden. Damit tritt die derzeit elf Jahre alte Prinzessin in die Fußstapfen ihres Vaters. Kronprinz Haakon hatte exakt am gleichen Datum, nur 22 Jahre vorher, und am gleichen Ort die olympische Flamme der Winterspiele 1994 in Lillehammer entfacht.

Das große Engagement der königlichen Familie unterstreicht einmal mehr die Bedeutung des Wintersports in Norwegen im Allgemeinen und der olympischen Bewegung im Besonderen. Zumal das Wintermärchen von 1994 Teilnehmern und Besuchern immer noch in bester Erinnerung ist. 22 Jahre später ist alles etwas kleiner, eben auf Jugendliche zugeschnitten. Dazu gehören neben dem sportlichen Wettkampf auch zusätzliche Angebote, wie das Kultur- und Lernprogramm oder disziplinfremde Sportaktivitäten. Dazu animieren sollen unter anderem die so genannten Vorbild-Athleten.

Der Internationale Rennrodelverband (FIL) ernannte dazu Wolfgang Linger (Foto rechts), 2006 und 2010 mit seinem Bruder Andreas jeweils Olympiasieger im Doppelsitzer sowie drei Mal Weltmeister. Der heute 32 Jahre alte Österreicher, der nach Olympia-Silber 2014 bei den Olympischen Winterspielen in Sochi (RUS) wie sein älterer Bruder die Laufbahn beendete, soll die jungen Rennrodel-Athleten inspirieren und unterstützen. Die Vorbild-Athleten werden bei den Wettkämpfen und im Olympischen Dorf vor Ort sein und die Jung-Olympioniken ihrer Sportarten begleiten, inspirieren und ihnen für Fragen und Tipps zur Verfügung stehen.

Die Vorbild-Athleten spielen auch eine Schüsselrolle beim Kultur- und Lernprogramm für die Athleten. Hier sollen den Jugendlichen die olympischen Werte, eine gesunde Lebensweise, soziale Verantwortung und der richtige Umgang mit digitalen Medien vermittelt werden.

Besondere Aufgaben erhielten auch Sandra Gasparini aus Italien und Saskia Langer aus Deutschland. Die beiden ehemaligen Rennrodlerinnen sind von ihren Nationalen Olympischen Komitees zu YOG-Botschafterinnen ihrer Heimatländer berufen worden. Die Jugend-Botschafter sollen den jeweiligen YOG-Mannschaften Tipps und Ratschläge aus ihrem Erfahrungsschatz weitergeben, zur Teilnahme an den zahlreichen Angeboten außerhalb der YOG-Wettbewerbe animieren und ganz grundsätzlich die Werte des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) vermitteln.

Sandra Gasparini gewann 2010 Silber bei den Junioren-Weltmeisterschaften und mit Italiens Quartett ebenfalls Silber im Mannschafts-Wettbewerb der WM 2007 in Innsbruck-Igls. Nach Platz 14 in der Einzelkonkurrenz und Rang fünf mit Italiens Team-Staffel bei den Olympischen Winterspielen 2014 im russischen Sochi beendete die Südtirolerin ihre Laufbahn. Saskia Langer gewann 2012 bei der Premiere der Youth Olympic Games in Innsbruck Silber hinter der Österreicherin Miriam Kastlunger. Wegen der starken internen Konkurrenz bei den deutschen Damen beendete auch sie inzwischen ihre sportliche Laufbahn. 

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