In seinem erst vierten Weltcup-Rennen schaffte der 21-jährige Mathias Rainer (ITA) den Sprung auf das oberste Treppchen des Podests und beendete damit die Siegesserie seines Teamkollegen Anton Blasbichler. „Nach meiner Bestzeit im Training habe ich schon gedacht, dass ich vorne mit dabei sein kann, aber mit einem Sieg habe ich nicht gerechnet“, meinte der Südtiroler nach seinem Erfolg. „Vor der Saison war mein Ziel beim Weltcup dabei zu sein und so oft wie möglich die Qualifikation zu schaffen“. Was in dem derzeit dominanten italienischen Team ohnehin keine leichte Aufgabe ist. Denn bei der Weltmeisterschaft nächste Woche wird der neue Siegfahrer nicht dabei sein. „Ich habe um vier Hundertstel die Qualifikation verpasst. Die war schon letzte Woche und daran wird wohl auch mein Sieg nichts ändern“, vermutet der Absolvent der Sportschule Mals, der sich seit der Saison 1994/95 dem Naturbahnsport verschrieben hat.

Mathias Rainer führte mit seinem Sieg eine Phalanx von fünf Italienern an, die das heutige Rennen sowie die Saison dominierten. Am zweiten Platz landete einmal mehr Florian Breitenberger, der nach nunmehr drei zweiten Plätzen zufrieden auf seine Saison zurückblicken kann: „Das Material muss passen und man muss 100% fahren. Das läuft bei mir in diesem Winter wirklich gut. Im zweiten Lauf hatte ich einen Fehler in der Zielkurve, das hat mir den Sieg gekostet.“ Nach seinem (mit Anton Blasbichler geteilten) Sieg zum Saisonauftakt sicherte sich Patrik Pigneter wieder einen Platz auf dem Podest. „Den ersten Lauf habe ich verhaut, mit dem zweiten bin ich sehr zufrieden“, analysierte der Junioren- Weltmeister sein Rennen. Das Geheimnis für den Erfolg der Italiener sieht Patrik Pigneter im Teamgeist: „Wir sind ein gutes Team, können gut miteinander, wir halten zusammen und spornen uns gegenseitig zu noch besseren Leistungen an.“

Seriensieger Toni Blasbichler konnte zwar seine Serie nicht fortsetzen, es genügte ihm allerdings ein fünfter Platz, um sich den Weltcup-Gesamtsieg vorzeitig zu sichern. Blasbichler gewinnt damit zum vierten Mal in seiner Karriere diese Wertung. Erstmals nicht am Podest in dieser Saison landete Martin Psenner, er wurde vierter.

Einzig Florian Batkowski, der jüngere Bruder des amtierenden Weltmeisters Robert Batkowski, konnte mit der italienischen Übermacht mithalten. Bereits im Training hatte er einmal Bestzeit erzielt, im Rennen konnte er sich als bester Österreicher bzw. bester Nicht-Italiener den sechsten Rang sichern.

Der RED BULL Weltcup geht nun in eine vierwöchige Pause, bevor vom 18. bis 20. Februar in Olang (ITA) das Weltcup-Finale ausgetragen wird. Gleich am nächsten Wochenende steht jedoch in Latsch (ebenfalls Italien) die Weltmeisterschaft auf dem Programm.

Foto: Bernhard Kogler

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