Linger/Linger verteidigen WM-Titel in Altenberg erfolgreich

Altenberg (pps) Andreas Linger und sein jüngerer Bruder Wolfgang bleiben das Maß aller Dinge im Doppelsitzer. Zum Auftakt der 43. Weltmeisterschaften des Internationalen Rennrodel-Verbandes (FIL) verteidigten die Olympiasieger von 2006 und 2010 ihren Titel erfolgreich.

Beim dritten WM-Gold nach 2003 und 2011 verwiesen die 30 und 29 Jahre alten Tiroler das deutsche Doppel mit Toni Eggert/Sascha Benecken mit einem Vorsprung von 0,220 Sekunden auf den zweiten Platz. Die Bronzemedaille gewannen die Österreicher Peter Penz/Georg Fischler. Tobias Wendl/Tobias Arlt, Gesamtsieger im Viessmann-Weltcup des vergangenen Winters und nach dem ersten Lauf auf Rang zwei, mussten sich mit dem vierten Platz begnügen.

Linger/Linger konnten ihrem Ruf als Spezialisten für den Eiskanal im Osterzgebirge einmal mehr gerecht werden. Auf dem anspruchsvollen Kurvenlabyrinth hatten das Bruder-Paar schon vier Siege im Viessmann-Weltcup gefeiert.

Vor 16 Jahren, als Altenberg zum ersten Mal Gastgeber der Rennrodel-WM war, hatten die Österreicher Tobias Schiegl/Markus Schiegl den Titel gewonnen. Für die Alpenrepublik war es das insgesamt neunte WM-Gold im Doppelsitzer.

Stimmen

Wolfgang Linger

(AUT / Olympiasieger 2006 und 2010, Weltmeister 2003, 2010 und 2011)

„Wir wußten ,dass wir dieses Rennen in der Bahn gewinnen mussten, Wir konnten am Start gut mithalten, und auf der Bahn waren wir dann absolut die Schnellsten. Die Deutschen wollten ja vier Goldmedaillen gewinnen. Ziele muss man sich setzten, ganz klar, aber es tut uns leid, dass dieser Plan jetzt nicht mehr aufgeht.“

Peter Penz (AUT / Junioren-Weltmeister 2004)

„Das war schon sehr knapp. Uns wird ja immer nachgesagt, dass wir keine zwei Läufe ins Ziel bringen. Im Kopf hatte ich dies schon abgehakt, jetzt ist es auch endlich mal in den Ergebnislisten sichtbar.“

Toni Eggert

(GER / WM-Zehnter 2011, Vierter Weltcup-Gesamtwertung 2010/2011, Junioren-Weltmeister 2008 mit Marcel Oster)

„Wir sind ein bisschen überrascht, aber dennoch glücklich. Wir sind ohne jede Erwartung hierher gefahren. Ich bin schon die ganze Woche stark erkältet und schone mich für die Staffel am Sonntag. Aber ein Gläschen zum Anstoßen ist schon möglich.“

Linger Linger Doppel Wm A Berg 638 C Dietmar Reker 1

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