Sprint WM: Fliegender Start, verkürzte Strecke, Startbogen nach etwa 100 Metern

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Innsbruck (RWH) Eine aerodynamische Fahrlage, exzellente Steuerkünste und eine optimale Fahrlinie: Das sind verkürzt ausgedrückt die entscheidenden Kriterien für die 2. Sprint-Weltmeisterschaften des Internationalen Rennrodelverbandes (FIL) am 27. Januar 2017 im Olympia-Eiskanal.  Die Entscheidung fällt an einem Tag nach einem Qualifikationslauf mit allen gemeldeten Teilnehmern und dem Finale, für das bei Damen, Herren und im Doppel dann nur noch die 15 zeitschnellsten Starter der Qualifikation zugelassen werden. Die Zeitmessung beginnt mit fliegendem Start frühestens 100 Meter nach dem Startbock auf der jeweiligen Starthöhe bei Damen, Doppel und Herren. Der Ort, an dem die Zeit ausgelöst wird, ist durch einen Startbogen gekennzeichnet.

Die Strecke von der Startrampe bis zum Startbogen wird Anlaufstrecke genannt, am Startbogen wird mittels Radarmessung die Startgeschwindigkeit ermittelt. Maximal eine Zwischenzeit wird angezeigt. Die Ziellichtschranke bleibt unverändert gegenüber dem herkömmlichen Weltcup-Rennen. Im Startbereich dürfen sich im Gegensatz zu den Viessmann-Weltcups keine Betreuer aufhalten. Pro Nationalverband sind maximal vier Herren, vier Damen und drei Doppelsitzer für die Qualifikation zugelassen.

Eine Tatsache ist unbestritten und zudem mit Fakten zu belegen: Im Sprint geht’s abwechslungsreich zu. Bei den Herren gab es in bislang neun Weltcup-Sprints seit der Premiere im Winter 2014/2015 insgesamt fünf Sieger: Felix Loch (GER) gewann bislang fünf Veranstaltungen, die anderen Erfolge verteilen sich auf Chris Mazdzer (USA), Wolfgang Kindl (AUT), Roman Repilov (RUS) und Dominik Fischnaller (ITA).

Bei den Damen trugen sich ebenfalls vier Rennrodlerinnen in die Siegerliste ein: Je zwei Mal Natalie Geisenberger (GER), Erin Hamlin und Summer Britcher (beide USA) sowie in diesem Winter noch Dajana Eitberger (GER) und Tatyana Ivanova (RUS). Im Doppel durchbrachen einmal Italiens Altmeister Christian Oberstolz/Patrick Gruber die deutsche Siegesserie. Denn aus den anderen acht Veranstaltungen gingen je vier Mal Toni Eggert/Sascha Benecken und Tobias Wendl/Tobias Arlt (alle GER) als Sieger hervor.

 

 

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