Starker Endspurt: Eggert/Benecken schnappen den Brüdern Sics noch Kristallkugel weg

Weltcup Doppel, St. Moritz

St. Moritz (FIL) Toni Eggert und Sascha Benecken ließen beim Finale des EBERSPÄCHER Rennrodel-Weltcups in St. Moritz nichts anbrennen. Das deutsche Doppel erzielte in beiden Läufen jeweils die beste Laufzeit auf der einzigen Natureisbahn im Weltcup.

Mit dem fünften Saisonsieg sicherte sich das Paar aus Thüringen den Sieg im Gesamt-Weltcup. Für die achtfachen Weltmeister ist es die sechste große Kristallkugel. Damit haben sie mit Patric Leitner/Alexander Resch gleichgezogen. Lediglich das italienische Duo Hansjörg Raffl/Norbert Huber liegt mit acht Triumphen vor ihnen. Quasi als Zugabe wurden Eggert/Benecken noch Europameister. Ihr vierter Titel.

Overall World Cup Doubles 2021/22

Die Brüder Andris und Juris Sics, die als Führende in die Schweiz gereist waren, kamen auf Platz fünf. Nach beiden Läufen hatten die Letten 0,317 Sekunden Rückstand. Verloren haben die beiden Routiniers den Zweikampf schon im ersten Durchgang, als ihnen lediglich die achtschnellste Fahrt gelungen war - 0,272 Sekunden langsamer als Eggert/Benecken. "Wir hatten viel kältere Bedingungen erwartet, deshalb hatten wie für den ersten Durchgang das falsche Setup", sagte Obermann Andris Sics, "denn die Fahrt war eigentlich nicht schlecht, aber wir hatten nicht den nötigen Speed."

Bots / Plume, St. Moritz

24 Punkte beträgt der Abstand in der Endabrechnung zwischen Eggert/Benecken und Sics/Sics. "Im Endeffekt ging der Gesamt-Weltcup nach hartem Kampf innerhalb und außerhalb der Bahn sehr glücklich für uns aus", zog Untermann Benecken sein Fazit. Insofern hat der Urteilsspruch, dass die Disqualifikation vom Weltcup in Winterberg zurückgenommen und Eggert/Benecken 16 Punkte auf ihr Konto bekommen haben, das Endergebnis nicht nachhaltig beeinflusst.

Im packenden Zweikampf um den Gesamt-Weltcup zwischen Eggert/Benecken und Sics/Sics ging beinahe unter, dass hinter den Olympiasiegern Tobias Wendl und Tobias Arlt (Deutschland/0,113 Sek. zurück) die Letten Martins Bots und Roberts Plume (0,249) Dritte geworden waren. Und damit die U23-Wertung für sich entscheiden konnten. "Eigentlich ist Sigulda schon unsere Lieblingsbahn", sagte Bots, "aber St. Moritz mögen wir auch sehr. Man kann auf der Bahn wirklich toll rodeln." Immerhin war dem lettischen Nachwuchs-Doppel vor einem Jahr im Engadin ihr erster und bislang einziger Weltcupsieg gelungen.

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