Königssee (pps) Während Sylke Otto in 1:36,488 Minuten den 36. Weltcup-Erfolg ihrer Laufbahn feierte, löste Tatjana Hüfner beim Viessmann Weltcup im Rennrodeln auf der Kunsteisbahn am Königssee als Zweite (1:36,984) das Olympia-Ticket. Beim 62. Erfolg einer deutschen Rennrodlerin landete Silke Kraushaar (1:37036) auf Rang drei. Die Titelverteidigerin im Viessmann Weltcup, Barbara Niedernhuber, kam auf Platz vier (1:37,179) und muss sich laut Aussage von Bundestrainer Thomas Schwab nach zwei Silbermedaillen 1998 und 2002 bei den Winterspielen in Turin mit der Zuschauerrolle begnügen.

Silke Kraushaar als Olympiasiegerin von 1998 verteidigte mit 525 Punkten die Führung in der Gesamtwertung vor der ebenfalls für Turin qualifizierten Sylke Otto (455) und Tatjana Hüfner (394).

Sylke Otto
„Ich bin richtig stolz, dass ich die alte Zielkurve mit eingehängtem Kopf gefahren bin. Normalerweise absolvieren wir Mädchen diese Kurve im sitzen oder fast schon im stehen, ich traute mich diesmal, flach auf dem Schlitten liegen zu bleiben. Die Olympia-Teilnahme von Tatjana, die aus dem gleichen Verein wie ich kommt, ist auf der eine Seite eine Stärkung, aber natürlich auch eine große Konkurrenz für mich.

Tajana Hüfner (EM-Zweite 2004)
„Ich habe eben mit dem Bundestrainer gesprochen. Er sagte mir, dass ich das Olympiaticket jetzt in der Tasche habe. Ich muss das alles erst einmal verarbeiten.

Silke Kraushaar (Olympiasiegerin 1998)
„Wir hatten mit kälteren Temperaturen gerechnet, nicht mit so einem Softeis. Für Barbara tut es mir leid.“

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