Park City (pps) Sylke Otto hat bei den 38. Weltmeisterschaften im Rennrodeln in Park City ein kleines Kapitel Rennrodel-Geschichte geschrieben. Als zweite Rennrodlerin nach Margit Schumann (1973, 1974, 1975 und 1977) gewann die Olympiasiegerin zum vierten Mal nach 2000, 2001 und 2003 den WM-Titel. In 1:28,056 Minuten verwies die WM-Dritte des Vorjahres Weltcup-Gesamtsiegerin Barbara Niedernhuber (1:28,284), nach dem ersten Lauf nur Fünfte, und Anke Wischnewski (1:28,366) auf die Plätze zwei und drei. Es war der sechste Dreifach-Erfolg hintereinander bei Weltmeisterschaften für die deutschen Rennrodlerinnen. Vierte wurde Ashley Hayden (1:28,499) aus den USA.
Titelverteidigerin Silke Kraushaar, auf Platz zwei, wurde wegen unerlaubter Befestigung einer Schiene disqualifiziert. Die deutsche Mannschaft legte keinen Protest ein. „Diesen Schuh müssen wir uns anziehen“, erklärte Bundestrainer Thomas Schwab.

Stimmen:

Sylke Otto (GER / Viermalige Weltmeisterin und Olympiasiegerin 2002)
„Ich bin schon mit unglaublich schönen Erinnerungen an die Winterspiele 2002 hierher gekommen. Ich habe gerade erst erfahren, dass ich mit vier WM-Titeln nun Rekordhalterin bin. Ich habe immer gewusst, dass ich das Rodeln nicht verlernt habe.“

Barbara Niedernhuber (GER / Olympia-Zweite 1998 und 2002, WM-Zweite 2005)
Mit Silber hätte ich - ehrlich gesagt – nach dem ersten Lauf nie mehr mit gerechnet. Der war nicht schlecht. Ich habe mir im Training noch die Kufen weggefahren und habe dies zusammen mit Thomas Schwab noch beheben können. Wir haben praktisch bei Null anfangen müssen. Gott sei dank ist es dann auch noch kälter geworden.“

Anke Wischnewski (GER / WM-Dritte 2005):
„Das ist mein bestes Ergebnis, ich bin zufrieden. Der Start war nicht so gut und auf der Bahn war auch noch viele kleine Fehler drin.“ Silke Kraushaar (Titelverteidigerin und Olympiasieger 1998): „Ich habe mich nach dem ersten Lauf noch ganz normal warm gemacht, dann wurde mir mitgeteilt, dass ich disqualifiziert bin, dass es vorbei ist.“

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