Gold vor Nina Reithmayer und Natalie Geisenberger

Whistler (pps) Tatjana Hüfner setzte die deutsche Siegesserie bei den Olympia-Entscheidungen im Rennrodeln der Damen fort und gewann bei den Winterspielen in Vancouver zum vierten Mal in Folge Gold für Deutschland. Die 26-Jährige selbst feierte nach drei Erfolgen im Gesamtweltcup, zwei WM-Titeln mit dem Olympiasieger den bislang größten Erfolg ihrer Laufbahn. Überraschend sicherte sich die Österreicherin Nina Reithmayer die Silbermedaille, über Bronze freute sich Hüfners Teamkollegin Natalie Geisenberger.

Hüfner Vorgängerinnen als Olympiasiegerinnen im Rennrodeln bei den Damen heißen Silke Kraushaar (1998) und Sylke Otto (2002 und 2006). 1994 in Lillehammer hatte Gerda Weissensteiner Golf für Italien gewonnen.

Tatjana Hüfner, 2006 schon Olympia-Dritte, startete mit Rang drei im ersten Lauf noch verhalten, erzielte aber in den drei folgenden Durchgängen jeweils Bestzeit. Die Bundeswehr-Soldatin siegte in einer Gesamtzeit von 2:46,524 Minuten. Nina Reithmayer, 2002 Junioren-Weltmeisterin und in Führung liegend nach dem ersten Lauf, wies am Ende einen Rückstand von 0,490 Sekunden auf. Natalie Geisenberger kam bei ihrem Olympia-Debüt mit einem Rückstand von 0,577 Sekunden als Dritte ins Ziel.

Gerade einmal eine Zehntelsekunde trennte die russische Europameisterin Tatiana Ivanova an ihrem 19. Geburtstag von der Bronzemedaille. Fünfte wurde Anke Wischnewski (GER) vor Alexandra Rodionova (RUS,). Mit einem Olympia-Diplom nach Hause reisen dürfen auch die Schweizerin Martina Kocher und Ewelina Staszulonek aus Polen mit den Rängen sieben und acht.
>br> Obwohl die Gastgeber nur den 15. Platz von Regan Lauscher vorweisen konnten, verwandelten 12.000 Zuschauern das „Whistler Slding Centre“ in eine Party-Zone. Selbst der 16. Platz von Weltmeisterin Erin Hamlin aus den USA wurde noch lautstark bejubelt.

Nach dem tödlichen Unfall des Georgiers Nodar Kumaritaschwili war die Strecke der Frauen entschärft und um 245 m verkürzt worden. Das Rennen begann am Juniorenstart, mit dem die Fahrerinnen teils große Probleme hatten.
Women Owg 1

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