Paukenschlag durch Team-Staffel-Sieg vor Whistler Whistler (pps) Team Kanada rührte beim Auftakt zum Viessmann-Weltcup der Rennrodler in Innsbruck-Igls (AUT) kräftig die Werbetrommel und sorgte zum Abschluss mit dem Sieg in der Team-Staffel für einen echten Paukenschlag. Genau passend zum Heimspiel bei der zweiten Station im Viessmann-Weltcup am 9./10. Dezember auf der Olympiabahn von Whistler. In Innsbruck-Igls betrieb aber nicht nur die Team-Staffel Werbung in eigener Sache. Auf der Olympiabahn von 1976 glänzte bei den Damen in erster Linie die WM-Dritte Alex Gough mit Rang drei. Arianne Jones als Achte und die erst 18-jährige Kimberly McRae als Zwölfte erzielten jeweils das beste Weltcup-Ergebnis ihrer Laufbahnen. „Das ist ein Erfolg für das ganze Team“, sagte Chefcoach Wolfgang Staudinger und wehrte alle persönlichen Glückwünsche ab. Der Deutsch-Kanadier, dessen Gattin Marie-Claude 1988 unter ihrem Mädchennamen Doyon mit Rang sieben immer noch für das beste kanadische Olympia-Resultat bei den Damen gesorgt hatte, leitet seit vier Jahren die Geschicke des Weltcup-Teams. Dem Olympia-Dritten von 1988, der damals im Doppelsitzer mit dem heutigen deutschen Sportdirektor Thomas Schwab startete, steht seit dem Vorjahr Bernhard Glass zur Seite, der einst auch im deutschen Trainerteam arbeitete. Glass, Olympiasieger 1980 im Herren-Einsitzer, baute den neuen Schlitten für Alex Gough, die im vergangenen Winter in Paramonovo (RUS) sensationell die Siegesserie der deutschen Damen nach 105 Erfolgen beendet hatte. In Deutschland war Glass mitverantwortlich für die Erfolge von Silke Kraushaar-Pielach, die Gold bei Olympia (1998), WM (2004) und EM (1998, 2004 und 2006) gewann. Zuletzt betreute Glass in Deutschland die Olympiasiegerin, Weltmeisterin und Seriensiegerin Tatjana Hüfner. Mit dem ehemaligen Junioren-Weltmeister Robert Fegg als verantwortlichem Juniorentrainer setzt Kanada auch im Nachwuchs auf deutsches Wissen. Und damit sich die Erfolge auch langfristig einstellen, baut Walter Corey als „High Performance Director“ in Whistler ein Nachwuchs-Center nach deutschem Vorbild auf. 600 Schüler tummeln sich dort schon regelmäßig in der Eisrinne. Kurzfristig aber will die Weltcup-Mannschaft ihren Aufwärtstrend schon in Whistler unter Beweis stellen. „Wir können unseren Staffel-Sieg definitiv auch in Whistler wiederholen“, sagte Tristan Walker in Igls und verwies auf die beiden „Veteranen“ Alex Gough und Sam Edney. Letzterer hatte bei Olympia mit Rang sieben für das beste kanadische Resultat gesorgt.
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