IOC vergibt in Kopenhagen Sommerspiele 2016

Lausanne (pps) Am 2. Oktober vergibt die 121. Session des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) die Sommerspiele 2016. Zur Wahl in Kopenhagen stehen in alphabetischer Reihenfolge Chicago (USA), Madrid (Spanien), Rio de Janeiro (Brasilien) und Tokio (Japan).

Der insgesamt 90 Seiten starke Abschlussbericht der Evaluierungskommission bescheinigt allen Metropolen Bewerbungen von „sehr hoher Qualität“. Das 13-köpfige Prüfgremium unter dem Vorsitz von Hürden-Olympiasiegerin Nawal El Moutawakel aus Marokko (1984) hatte im April und Mai die Städte inspiziert.

Dem Prüfbericht wird allerdings nur bedingter Einfluss auf die Wahl der IOC-Mitglieder zugesprochen. Vorrangig dürften sportpolitische Überlegungen bleiben, während sich das Fazit der Evaluierungskommission auf „technische Aspekte“ beschränkt. So gewannen in Turin (Winter 2006), Peking (Sommer 2008) sowie Sotschi (Winter 2014) zuletzt dreimal Kandidaten, die im Prüfbericht nicht die besten Noten erhalten hatten.

Bei der Wahl ist die Mehrheit der abgegebenen Stimmen notwendig. Nach jeder Runde scheidet der Bewerber mit dem schlechtesten Ergebnis aus. Das IOC verfügt derzeit über 106 Vollmitglieder; nicht abstimmen dürfen von ihnen jedoch die aus Bewerberländern, solange ihre Kandidaten noch im Rennen sind. IOC-Präsident Jacques Rogge (Belgien) enthält sich traditionell seiner Stimme.
Olympic Congress Copenhagen 1

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