Armin Zöggeler mit Würde und Felix Loch mit Bürde Altenberg (pps) Armin Zöggeler aus Italien trägt die Würde des Titelverteidigers, der Deutsche Felix Loch (Foto rechts, © Dietmar Reker) die Bürde des Topfavoriten. Die Rollenverteilung bei der Herren-Entscheidung am 11. Februar 2012 (Start 1. Lauf: 11.05 Uhr / 2. Lauf: 13.40 Uhr) bei den 43. Weltmeisterschaften des Internationalen Rennrodel-Verbandes (FIL) in Altenberg ist klar. Während der Rekord-Weltmeister und zweimalige Olympiasieger aus Südtirol, in der Saison noch ohne Sieg im Viessmann-Weltcup, in Altenberg als „unbeschwerter Außenseiter“ antritt, geht der Olympiasieger von 2010 und zweimalige Weltmeister aus Bayern dank fünf Siegen in sieben Veranstaltungen als haushoher Favorit ins Rennen. Im deutschen Lager schreibt man den 38 Jahre alten Zöggeler jedoch nicht ab. „Er wird uns bei der WM das Leben nicht so leicht machen, wie in den letzten Wochen im Weltcup", sagt Norbert Loch, der Vater von Felix. Zumal Zöggeler auch im Winter 2004/2005 ohne Weltcup-Erfolg zu den 38. FIL-Weltmeisterschaften nach Park City im US-Bundestaat Utah reiste und am Ende den fünften seiner inzwischen sechs WM-Titel gewann. Gold-Hoffnungen macht sich auch Andi Langenhan, der in Calgary und St. Moritz seinem 22-jährigen Team-Kollegen den Sieg wegschnappte. „Anscheinend bin ich der Einzige, der Felix den obersten Platz auf dem Podest streitig machen kann“, flachste der WM-Dritte von 2008 und 2011. Und dann ist da noch der zweimalige Weltmeister David Möller. Der Olympia-Zweite stand bei sechs von sieben Rennen auf dem Siegerpodest, wartet aber seit Februar 2009 (Whistler) auf einen Weltcup-Erfolg. „Mein Wohlbefinden hängt nicht von einem Rennrodel-Sieg ab“, sagt der 30-Jährige mit neu gewonnener Gelassenheit. Die erdrückende Dominanz der deutschen Herren, die Johannes Ludwig als vierten Starter in die WM-Entscheidung schicken, verdeutlicht ein Blick auf die Siegerpodeste in diesem Winter. Lediglich Armin Zöggeler sorgte in Igls (Dritter) und am Königssee (Zweiter) für Abwechslung in der ansonsten schwarz-rot-goldenen Monotonie am Fahnenmast.
Zoeggeler Armin Wc Winterberg 375 C Dietmar Reker 1
Loch Felix Wc Winterberg 137 C Dietmar Reker 01 1

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