Cesana Pariol (pps) in keiner anderen Rennrodel-Disziplin gibt es so viele Medaillenkandidaten wie im Doppelsitzer. Mehr als ein halbes Dutzend Bewerber dürfen sich berechtigte Hoffnungen auf Gold, Silber oder Bronze machen. Allen voran Patric Leitner/Alexander Resch, die Olympiasieger von 2002 in Salt Lake City. Im Olympiawinter unterstrichen die beiden ihre Ansprüche mit EM-Gold in Winterberg und dem Gesamtsieg im Viessmann Weltcup.

Das Siegen schwer machte dem Duo aus dem Berchtesgadener Land die Italiener Christian Oberstolz/Patrick Gruber, die erst beim Finale in Oberhof die erfolgreiche Titelverteidigung verpassten. Bei der Entscheidung (15. Februar 1. und 2.Lauf / Start: 16.00 Uhr) wollen die beiden Südtiroler mit einer Medaille für Werbung in eigenere Sache sorgen. Christian Oberstolz: „Vielleicht können wir damit das Rennrodeln in Italien etwas populärer machen.“

Die höchste Hürde nahmen als Dritte im Bunde der Medaillen-Anwärter die aktuellen Weltmeister schon im Olympia-Vorfeld. Vor vier Jahren mussten nämlich Andre Florschütz/Torsten Wustlich als WM-Goldmedaillen-Gewinner die Winterspiele 2002 am Bildschirm verfolgen. Diesmal lösten sie das Olympia-Ticket – und wollen sich damit längst nicht zufrieden geben. „Wir sind in der Lage, auch hier für Bestzeiten zu sorgen“, sagt Andre Florschütz.

Auch das zweite italienische Doppel mit Gerhard Plankensteiner/Oswald Haselrieder kann um die Medaillen mitfahren. Ebenso wie die US-Amerikaner Mark Grimmette/Brian Martin, die als Empfehlung Bronze 1998 und Silber 2002 mitbringen. Die Cousins Tobias und Markus Schiegl (Weltmeister 1996 und 1997) sowie den Linger-Brüder Andreas und Wolfgang (Weltmeister 2003) tragen die größten Medaillen-Hoffnungen Österreichs. Und zu beachten werden die Letten Andris Sics/Juris Sics als Überraschungs-Zweite von Calgary zu sein.

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