Lillehammer (pps) Weltmeisterin Erin Hamlin aus den USA kann bereits die Koffer packen für die Olympischen Winterspiele im kanadischen Vancouver. „Es ist sehr angenehm, sich nicht mehr um die Qualifikationsnormen kümmern zu müssen“, kommentierte die erste WM-Goldmedaillengewinnerin der USA im Rennrodeln ihren fünften Rang in Altenberg, der ihr endgültig das Olympia-Ticket bescherte. Konkret für die Winterspiele vom 12. bis 28. Februar planen kann auch das deutsche Damen-Trio Tatjana Hüfner, Natalie Geisenberger und Anke Wischnewski, das in dieser Reihenfolge auch die Gesamtwertung im Viessmann-Weltcup anführt.

„Wer rechnen kann, weiß, dass die Olympia-Qualifikation gelaufen ist“, sagte Vize-Weltmeisterin Natalie Geisenberger vor dem Viessmann-Weltcup im norwegischen Lillehammer am kommenden Wochenende (12./13. Dezember 2009). Die zweimalige Weltmeisterin und Olympia-Dritte Tatjana Hüfner ergänzt: „Jetzt freue ich mich nur noch auf die Winterspiele im Februar.“

Während bei den deutschen Damen die Würfel schon vorzeitig gefallen sind, fällt auf der Olympiabahn von 1994 bei den Herren die Entscheidung über den dritten und letzten Olympia-Startplatz. Felix Loch, der in Altenberg nach zwei WM-Titeln nun endlich auch seinen ersten Weltcup-Erfolg feiern konnte, und David Möller gelten als sichere Olympia-Starter. Um den dritten deutschen Startplatz streitet ein Trio mit Jan Eichhorn, Andi Langenhan und Johannes Ludwig.

Um die Teilnahme keine Sorgen machen muss sich der zweimalige Olympiasieger Armin Zöggeler aus Italien, der trotz der ersten Saisonniederlage mit 285 Punkten weiterhin die Gesamtwertung anführt. Als Spitzenreiter im Doppelsitzer grüßen dank des ersten Erfolges im Olympiawinter die Vize-Weltmeister André Florschütz/Torsten Wustlich (GER).

Ihre Konkurrenten aus dem eigenen Lager, die Salt-Lake-City-Olympiasieger Patric Leitner/Alexander Resch, reisen allerdings mit ausgesprochen guten Erinnerungen mit der Fähre nach Lillehammer. Das Duo verlor in Lillehammer noch nie ein Rennen. Sie gewannen sowohl im November 1999 und hatten auch beim bislang letzten Lillehammer-Gastspiel des Viessmann-Weltcups vor sieben Jahren die Nase vorne. „Lillehammer zählt zu unseren absoluten Lieblingsbahnen“, sagt Patric Leitner.

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