Igls (pps) Der Winterberger Eiskanal erwies sich für den 37 Jahre alten Georg Hackl als Jungbrunnen. Auf der Kunsteisbahn „An der Kappe“ leitete der dreimalige Olympiasieger nach einer bislang eher mittelprächtigen Saison die Wende ein. „Seine Bahnen kommen jetzt“, sagte Olympiasieger Armin Zöggeler nach Hackls erstem Saisonsieg. Es war bereits der zehnte Sieg für Hackl im Hochsauerland. Neben nunmehr neun Weltcup-Erfolgen ge-wann der Berchtesgadener in Winterberg auch 1989 seinen ersten WM-Titel.

„Es ist gut, dass es Orte gibt, wo ich meine Form finde und zeigen kann, was geht“, freute sich Hackl. „Die Saison begann mit den Bahnen in Altenberg und Sigulda, die mir gar nicht liegen“, blickt der dreimalige Weltmeister zurück. „Auf der Übersee-Tour und bei der EM in Oberhof hätte es auch besser laufen können. Dann hat man schnell eine Serie und es heißt, mit dem Hackl sei auch nichts mehr los.“ Den Spaß am Rodelsport lässt sich der Silbermedaillengewinner von Salt Lake City jedoch nicht verderben. „Ich lerne immer noch dazu und der Rodelsport ist ausbaufähig, sowohl vom Material als auch von der Organisation“, sagt Hackl. Sein Saisonziel ist die WM in Nagano Mitte Februar.

In der Favoritenrolle (Zöggeler: „Der Start ist mehr auf Georg Hackl zugeschnitten. Dort kann man nicht viel heraus holen. Für die WM ist er ganz klar mein Favorit“) sieht sich Hackl aber auch nach dem Winterberger Weltcupsieg nicht. „Armin ist herausragend und hat ein All-round-Gerät“, lobt Hackl den italienischen Europameister Zöggeler. „Ich kann bei bestimmten Bedingungen schnell sein, Armin dagegen bei allen.“
Eine technische Herausforderung, die den Tüftler natürlich reizt. „Solange ich nicht herausgefunden habe, wie er das macht, mache ich weiter“, kündigte Hackl schmunzelnd an. Turin 2006 ist und bleibt ein Ziel für den Hackl-Schorsch.

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