Berlin (RWH) Der Zusammenschluss der olympischen Wintersport-Fachverbände (AIOWF) ist bei SportAccord ausgestiegen, lässt die Zusammenarbeit mit der Dachorganisation der Sportverbände ruhen und befindet sich damit nach den jüngsten Ausfällen im Einklang mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC). Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters in Berlin (GER). In einem Brief an SportAccord-Präsident Marius Vizer, der Reuters vorliegt, schreibt AIOWF-Präsident Gian-Franco Kasper, die Entscheidung sei mit „großer Mehrheit“ gefallen. Zur AIOWF zählen die Weltverbände im Bobsport, Curling, Ski, Eishockey, Eislauf, Rennrodeln und Biathlon. „Wir bleiben zuversichtlich, dass in naher Zukunft ein konstruktiver Dialog zwischen SportAccord und den anderen Interessenvertretern im Sinne der Olympischen Bewegung erreicht werden kann“, sagte Kasper, zugleich Präsident des Internationalen Ski-Verbandes (FIS). Der Rückzug der AIOWF erfolgte als Reaktion auf die Angriffe von Vizer gegen das IOC. Vizer hatte dem IOC im vergangenen Monat vorgeworfen, es sei altmodisch, es fehle an Transparenz und es blockiere neue Events.

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