WOF tagt in Lausanne: Wintersport blickt auf Alpes 2030 und Utah 2034
Die Winter Olympic Federations (WOF) kamen in Lausanne, Schweiz, zu einem Meeting zusammen, das die Führungspersönlichkeiten des Wintersports um zwei zentrale Themen vereinte: die Wahl eines neuen WOF-Präsidenten und vor allem den Weg zu den nächsten beiden Olympischen Winterspielen.
In den vergangenen drei Tagen hörten die WOF-Mitglieder Präsentationen des Organisationsteams von Alpes 2030 und von Utah 2034 zu ihren jeweiligen Plänen und ihrer Vision für die Spiele. Die Gespräche verliefen konstruktiv und zukunftsorientiert und gaben den Wintersportverbänden einen frühen und substanziellen Einblick in die Vorbereitungen, die für 2030 und 2034 Form annehmen. Die WOF erhielten zudem ein Briefing des IOC zu wichtigen Initiativen, die derzeit für künftige Ausgaben der Olympischen Winterspiele im Rahmen der IOC-Strategie „Fit for the Future" umgesetzt werden. Die Diskussionen unterstrichen die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen den internationalen Verbänden und den Organisatoren von Beginn der Planungsphase an – ein Grundsatz, für den sich die FIL aktiv einsetzt.
Jae Youl Kim wurde per Akklamation zum neuen WOF-Präsidenten gewählt. Der ISU-Präsident und IOC-Exekutivmitglied tritt die Nachfolge von Ivo Ferriani an und übernimmt das Amt in einem wegweisenden Moment für den Wintersport.
FIL-Präsident Einars Fogelis kommentierte: „In einer Zeit neuer und gemeinsamer Herausforderungen hätte die WOF keine bessere Führung verdient. Ich bin zuversichtlich, dass wir unseren gemeinsamen Werten weiterhin gerecht werden – Snow and Ice, strong together. Die konstruktive Arbeit mit all unseren Partnern – dem IOC, den Spieleorganisatoren und den nationalen Verbänden – wird mit neuer Energie fortgesetzt. Und gemeinsam werden wir sicherstellen, dass wir fit für die Zukunft sind."




