Cesana Pariol (pps) Alle olympischen Medaillengewinner der Winterspiele 2006 in Turin sind auch im nacholympischen Winter mit von der Rennrodel-Partie. Und da der Saisonauftakt am Samstag und Sonntag (18./19. November 2006) auf der Olympiabahn von Cesana Pariol stattfindet, stehen 276 Tage nach der letzten Olympia-Entscheidung besonders die Goldmedaillengewinner Sylke Otto (Deutschland), Armin Zöggeler (Italien) und Wolfgang Linger/Andreas Linger (Österreich) auf dem Prüfstand.

„Ich bin locker wie nie“, sagt Sylke Otto, die ihren „definitiv“ letzten Winter angeht und die WM in Igls als vorrangiges Saisonziel ansteuert. „Der Sieg im Gesamt-Weltcup ist immer interessant, aber mein Saisonziel ist die WM. In Igls habe ich meinen ersten Weltcupsieg gefeiert, und als Abschluss ist dieser Ort ein schöner Rahmen.“ Zusammen mit ihren Teamkolleginnen Silke Kraushaar-Pielach, Olympiasiegerin 1998, Olympia-Dritte 2002 und Olympia-Zweite 2006, sowie der Olympia-Dritten von 2006 Tatjana Hüfner möchte die 37-Jährige die Serie von 64 deutschen Siegen im Viessmann Weltcup seit November 1997 weiter ausbauen. An der deutschen Dominanz rütteln wollen die beiden Österreicherinnen Veronika Halder und Nina Reithmeyer, die allerdings beim Auftakt wegen einer Sprunggelenksverletzung fehlt, sowie die US-Amerikanerin Courtney Zablocki.

Auf Rekordjagd möchte auch Armin Zöggeler gehen. Mit 30 Weltcup-Erfolgen fehlen dem Südtiroler nur noch drei Siege, um mit den bisherigen Rekordsiegern Markus Prock (Österreich) und Georg Hackl (Deutschland) gleichzuziehen. „Das ist natürlich ein Ziel“, sagt Armin Zöggeler, der mit 32 Jahren „nur noch von Saison zu Saison“ denkt. Zöggeler: „Daher weiß ich nicht hundertprozentig, ob ich bei den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver noch dabei sein werde.“

An Konkurrenten mangelt es nicht: Da sind der Olympia-Zweite Albert Demtschenko aus Russland, der Olympia-Dritte Martins Rubenis (Lettland), der Olympia-Vierte Tony Benshoof aus den USA sowie der Weltmeister von 2004, David Möller (Deutschland).

Auch ohne Aushängeschild Georg Hackl (Deutschland) ist FIL-Präsident Josef Fendt nicht bange vor der Zukunft. „Ein Georg Hackl oder auch ein Markus Prock werden dem Rennrodelsport schon fehlen, aber man darf nicht vergessen, dass Athleten wie Armin Zöggeler, Tony Benshoof und Albert Demtschenko noch dabei sind. Ich hoffe, dass es Typen geben wird, die von den Medien angenommen werden und sich etablieren. Ich könnte mir vorstellen, dass David Möller zu so einer Persönlichkeit heranwächst“, sagte Fendt.

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