Zweiter Erfolg in Folge für Tucker West

Sieger Herren Whistler

Whistler (RWH) Dieses war der nächste Streich: Nur eine Woche nach seinem Erfolg beim Heimspiel in Lake Placid im US-Bundesstaat New York siegte Tucker West auch beim Viessmann-Weltcup der Rennrodler im kanadischen Whistler. Beim dritten Einzelerfolg seiner Laufbahn verwies der 21 Jahre alte US-Amerikaner den Österreicher Wolfgang Kindl auf den zweiten Platz. Dritter wurde Andi Langenhan aus Deutschland.

Olympiasieger Felix Loch (GER) musste sich auf der Olympiabahn von 2010, auf der er vor sechs Jahren seine erste olympische Goldmedaille gewann, diesmal mit Rang sechs hinter dem viertplatzierten Semen Pavlichenko aus Russland und dem Italiener Dominik Fischnaller begnügen. Dennoch führt der zweimalige Olympiasieger die Gesamtwertung im Viessmann-Weltcup mit 260 Punkten vor seinem Landsmann Johannes Ludwig (255), der in Whistler auf Rang sieben ins Ziel kam, an. Dritter ist Wolfgang Kindl (251).

Alle Rennen beim 3. Viessmann-Weltcup auf der Olympiabahn am Blackcomb Mountain wurden nach den Problemen beim Schlitten-Transport in nur einem Lauf ausgetragen. Außerdem war der Nationencup ersatzlos gestrichen worden. Bei den Herren waren die ersten 32 der Gesetztenliste startberechtigt. 

Der Weltcup-Tross reist nun wie geplant weiter nach Park City im US-Bundesstaat Utah. Auf der dortigen Olympiabahn von 2002 steht die letzte Veranstaltung vor der Weihnachtspause auf dem Programm. Die Rennen sind für den 16. und 17. Dezember vorgesehen und werden im Modus Race-in-Race-Modus auch die Titel der Amerika-Pazifik-Meisterschaften vergeben.

 Stimmen

Tucker West (USA / „U23“-Weltmeister)

“Das war eine verrückte Woche und extrem schwer für uns. Wir begannen heute mit dem Training, Wir hatten nur drei Trainingsläufe, die Hälfte weniger als normal. Wenigstens hatten wir zu Beginn der Saison hier ein Training, das hat sehr geholfen. Ich bin glücklich, dass ich zeigen konnte , was ich drauf habe.“

 Wolfgang Kindl (AUT / WM-Dritter 2015 und 2016)

„Ich habe alles riskiert, aber ich wusste, ich muss ans Limit gehen, wenn ich hier gewinnen will. Es waren ein paar kleine Fehler drin, sonst wäre der Sieg durchaus möglich gewesen. Ich bin aber super happy über den dritten Platz.“

Andi Langenhan (GER / Olympia-Vierter / WM-Zweiter 2013, WM-Dritter 2008 und 2011)

„Das war ein verrücktes Rennen. Meine Freundin hatte heute Geburtstag, ich hing die ganze Zeit am Telefon und wollte etwas Schönes berichten, aber es gab ja nichts zu berichten. Und jetzt kann ich meiner Freundin eine Bronzemedaille widmen. Der Lauf war nicht ganz so toll, aber ich will mich nicht beschweren.“

 

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